Hausnotruf

Hausnotruf-System im Landkreis Harburg

Ansprechpartner: Wolfgang F. Albrecht         
Telefon: 04181-292660                                           hausnotruf

Testsieger bei Stiftung Warentest

Der Hausnotruf des Deutschen Roten Kreuz ist für ältere, alleinstehende, kranke und behinderte Menschen gedacht, die gerne in ihrer Wohnung bleiben, sich aber für eine Notsituation absichern wollen. In einer solchen Situation kann über ein Zusatzgerät zum Telefon und einen Sender, den so genannten Funkfinger, der um den Hals oder am Handgelenk getragen wird, eine Verbindung zur Hausnotrufzentrale hergestellt werden. Der Mitarbeiter dort organisiert dann zuverlässig und schnell die benötigte Hilfe. Ein gutes Gefühl nicht nur für den Teilnehmer, sondern auch für seine Angehörigen.

Für wen ist der Hausnotruf geeignet?

  • Senioren
  • Behinderte (Rollstuhlfahrer, Spastiker, usw.)
  • Kranke (insbesondere Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Infarktgefährdete, Diabetiker

Was sind die Vorteile des Systems?

  • Der Verbleib in der gewohnten Lebensumgebung 
    wird so lange wie möglich erhalten
  • Ängste vor dem Alleinsein werden genommen
  • Sicherheit und Geborgenheit werden vermittelt
  • Die Selbstständigkeit bleibt bewahrt
  • Pflegende Angehörige werden entlastet

Die Ausstattung

In der Wohnung muss für diesen Dienst ein Telefonanschluß und eine Stromsteckdose vorhanden sein. Eine Teilnehmerstation und der dazu gehörige Sender (Funkfinger), können beide vom DRK gemietet werden. Die Teilnehmerstation wird vom DRK direkt an das Telefonnetz angeschlossen und stellt entweder auf Knopfdruck an der Station, oder bei Betätigung des Funkfingers, Sprechkontakt zur Zentrale her.

Schnelle und zuverlässige Hilfe

Geht in der Hausnotrufzentrale, die selbstverständlich rund um die Uhr besetzt ist, ein Notruf ein, so erhält der Mitarbeiter automatisch auf dem Bildschirm eine Meldung, von wem der Notruf ausgelöst wurde. Nötige Hilfe wird entsprechend der Meldung veranlasst. Nichts wird dem Zufall überlassen. Entsprechend der Situation organisiert der Mitarbeiter der Zentrale angemessene Hilfe.

Nachbarschaftshilfe

Durch den Hausnotrufdienst soll die Nachbarschaftshilfe aktiviert werden. Bezugspersonen, die möglichst in unmittelbarer Nähe des Teilnehmers wohnen und einen Haustürschlüssel besitzen.
Häufig sind es nämlich kleinere Hilfeleistungen, die der Hausnotrufteilnehmer benötigt. Selbstverständlich wird bei einem medizinischen Notfall gleichzeitig der Rettungsdienst alarmiert.

Zusätzliche Sicherheit

Um den Zugang zur Wohnung auch dann sicherzustellen, wenn die Bezugspersonen nicht da sind, besteht die Möglichkeit, zusätzlich in der Hausnotrufzentrale einen Haustürschlüssel zu hinterlegen. Dieser Zusatzservice erspart das Aufbrechen der Wohnungstür.

Eine weitere Zusatzleistung des DRK-Hausnotrufdienstes ist die Tagestaste des Notrufgerätes, die täglich mindestens zweimal gedrückt werden muss. Geschieht dies nicht, läuft automatisch auf die Notrufzentrale eine Meldung auf, und diese Zentrale versucht Kontakt mit dem Teilnehmer aufzunehmen. So soll verhindert werden, dass ein Teilnehmer längere Zeit hilflos in der Wohnung liegt.

Finanzierung

Über die Höhe der monatlichen Miete und der einmaligen Anschlussgebühr, sowie der Möglichkeit Zuschüsse für dieses System zu beantragen, informiert sie ihr Ansprechpartner im Kreisverband.
Wenn sie Leistungsberechtigter in der Pflegeversicherung sind, helfen wir ihnen gerne mit bei der Antragstellung.

DRK-Hausnotruf Testsieger

Über 150.000 Kunden wissen es schon: Der DRK-Hausnotruf ist einfach gut. Jetzt ist es amtlich: Beim aktuellen Test der Stiftung Warentest schnitt der DRK-Hausnotruf unter zwölf Anbietern als Testsieger ab.
Der DRK-Hausnotruf setzte sich beim Test mit der Note 2,3 an die Spitze. Das DRK überzeugte mit dem Kundenservice aber auch mit der Beratung im Vorfeld und der Einrichtung des Hausnotrufs. Weitere Anbieter im Test waren drei Hilfsorganisationen sowie acht private Unternehmen.

Wer öfter allein zu Hause ist, gesundheitliche Einschränkungen hat, sturzgefährdet ist oder generell ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat – für den kann ein Hausnotrufsystem interessant sein.
Und so funktioniert das System: Der Nutzer trägt einen Alarmknopf um den Hals oder am Handgelenk. Drückt er ihn in einer Notlage, wird automatisch die Zentrale alarmiert. Per Freisprechanlage kann der Teilnehmer von jeder Stelle der Wohnung aus mit der Hausnotrufzentrale sprechen. In der Zentrale erscheint die Adresse des Kunden auf dem Bildschirm und, wenn gewünscht, weitere Daten, wie Krankheiten, Medikamente, Hausarzt. Nach einem festgelegten Plan verständigt die Zentrale Verwandte, Nachbarn oder Freunde. Bei Notfällen ruft sie sofort den Rettungsdienst. Die Hausnotrufzentrale bleibt mit dem Kunden in Kontakt, bis Hilfe eingetroffen ist.

Auch im gesamten Landkreis Harburg bietet das DRK einen Hausnotruf-Dienst an. Neben der Verständigung nach dem Hilfeplan gehört zum Service, dass jeder Teilnehmer seinen Haus- oder Wohnungsschlüssel sicher hinterlegen kann. So ist gewährleistet, dass auch der Rettungsdienst unverzüglich hilft, wenn niemand die Tür öffnen kann. Um schnelle Unterstützung zu garantieren, hat das DRK Harburg-Land für kurze Wege gesorgt. Ehrenamtliche Helfer sind beispielsweise im Bereich Rosengarten und Neu Wulmstorf rund um die Uhr als Bezugsperson erreichbar.
Über die Höhe der monatlichen Miete und der einmaligen Anschlussgebühr (frei für DRK-Mitglieder), sowie der Möglichkeit Zuschüsse für dieses System zu beantragen, informiert der Ansprechpartner im DRK-Kreisverband, Wolfgang Albrecht unter Telefon 04181-292660 oder www.drk-lkharburg.de/hausnotruf